“Alte” Links

5. Februar 2012

Gerne erhalten wir von Ihnen eine Nachricht,
falls Sie auf unseren Seiten auf einen kaputten
Link/Verweis stoßen.

Leider kommt dies häufig bei Links zu Artikeln in
Tageszeitungen vor.

Wir können dies nicht beeinflussen und finden es auch schade.

Finn – der kleine Schutzengel

25. Januar 2012

“Aber, ich bin so klein“, sagte das Schutzengelchen Finn. “Ich brauche doch selbst noch jemanden der auf mich aufpasst.”

Luca, der seit über 173 Jahren als Schutzengel arbeitete und inzwischen auf elf Menschen aufgepasst hatte und nun einen besonders wagemutigen Menschen zur Seite stand, verstand Finns Angst nicht.

“Du warst doch der Klassenbeste in deinem Jahrgang. Du hast die Schutzengelschule mit einer Auszeichnung verlassen. Wovor fürchtest du dich?”

Nachdenklich antwortete Finn:” Im Unterricht war doch alles Theorie. Mein Praktikum habe ich als Schutzengel eines Babys absolviert. Da hatte ich viel freie Zeit, denn die Familie des Kleinen übernahm meine Aufgaben und behütete das Kind rund um die Uhr. Jetzt soll ich auf einen Teenager achten! Weißt DU überhaupt, welchen Gefahren sich diese “noch nicht ganz Erwachsenen” freiwillig aussetzen?”

Luca musste schmunzeln. Natürlich wusste er das. Als er selber noch grün hinter den Ohren war, hatte er die Aufgabe Zwillinge, hallo ZWILLINGE, im Alter von 17 Jahren zu beschützen. Damals herrschte kurzfristig Mangel an fertig ausgebildeten Schutzengeln. Die Erdbevölkerung nahm schnell zu, der Himmel kam kaum nach.

Als Luca an diese Zeit zurück dachte und an die vielen beinahe-wäre-es-schief-gegangen-Vorfälle, wurde ihm klar, aus welchem Grund Finn an sich zweifelte.

“Komm, Finn, dort drüben sehe ich eine bequeme Wolke. Lass uns hinfliegen und wir setzen uns.”

Nachdem beide ihre Beine über den Wolkenrand baumeln ließen, fing Luca an zu erzählen.

“Weißt du, Finn, an den Menschen und an deiner Aufgabe ist nichts was dir Angst machen sollte. Menschen sind manchmal unvernünftig.

Sie bedenken oft nicht die Folgen ihres Handelns, nun ja, Menschen halt. Du hast während deiner Ausbildung gelernt mit ihren Eigenheiten umzugehen und ihr Verhalten vorauszusehen.”

Luca räusperte sich. Wie sollte er Finn, dem kleinen Schutzengel, das Wichtigste über die Menschen mitteilen?

“Die Menschen haben die unterschiedlichsten Bedürfnisse, aber eines haben sie alle gemeinsam.”

Finn hörte aufmerksam zu, war er doch froh, dass der erfahrene Luca ihm helfen wollte. Hatte er in der Schutzengelschule denn wirklich so schlecht aufgepasst?

Welche Gemeinsamkeit war ihm entgangen?

“Essen und Trinken, oft einfach nur sauberes Wasser, das brauchen die Menschen, das fehlt ihnen. Auch Kleidung, eine Unterkunft,” führte Luca an.

“Manche benötigen ein Fahrzeug oder gar Luxus, wie häufige Urlaubsreisen. An ihre Gesundheit denken viele erst, wenn sie krank werden. Für diese Bereiche sorgen sie trotzdem erstaunlich gut selbst und du hilfst seltener mit.

Meist musst du darauf achten, dass ihnen kein Unfall passiert. In gelegentlichen Fällen erleiden Menschen ein Missgeschick und wenn du das nicht verhindern konntest, wollte der oberste Chef dies so.“

Beide schielten schnell nach links oben um sich zu versichern, dass ER nicht zuhörte.

“Da kannst du nichts machen.”

Erschöpft vom vielen Reden lehnte Luca sich zurück. Jetzt wurde sehr wichtig, dass Finn ihn verstand.

“Eines braucht jeder Mensch. Er muss sich geliebt fühlen. Falls niemand ihn liebt oder er dies nur annimmt, verkümmert er. DAS ist deine Aufgabe, Finn, du sorgst dafür, dass niemand alleine ist, du stehst ihm immer zur Seite. Halte die einsame Hand… zaubere einen Sonnenstrahl… reich ein Kraftpaket… umarme liebevoll…”

Finns Gesicht strahlte auf. Diese Aufgabe zu erfüllen ist ein Geschenk. Laut rief er von seiner Wolke hinunter zur Erde:

“Hallo Menschen, euer Schutzengel ist immer bei euch und hat euch lieb. Ihr seit NIE alleine.”

Susanne Paris, im Januar 2012

Deklaration der Menschenrechte Sterbender

13. Januar 2012

Ich habe das Recht, bis zu meinem Tode wie ein lebendiges
menschliches Wesen behandelt zu werden.

Ich habe das Recht, stets noch hoffen zu dürfen,
worauf immer sich diese Hoffnung auch richten mag.

Ich habe ein Recht darauf, von Menschen umsorgt zu werden,
die sich eine hoffnungsvolle Einstellung zu bewahren vermögen –
worauf immer sich diese Hoffnung auch richten mag.

Ich habe das Recht, Gefühle und Emotionen anlässlich meines nahenden Todes
auf die mir eigene Art und Weise ausdrücken zu dürfen.

Ich habe das Recht, kontinuierlich medizinisch und pflegerisch versorgt zu werden,
auch wenn das Ziel „Heilung“ gegen das Ziel „Wohlbefinden“ ausgetauscht werden muss.

Ich habe das Recht, nicht alleine zu sterben.

Ich habe das Recht, schmerzfrei zu sein.

Ich habe das Recht, meine Fragen ehrlich beantwortet zu bekommen.

Ich habe das Recht, nicht getäuscht zu werden.

Ich habe das Recht, von meiner Familie und für meine Familie Hilfen zu bekommen,
damit ich meinen Tod annehmen kann.

Ich habe das Recht, offen und ausführlich über meine religiösen und/oder
spirituellen Erfahrungen zu sprechen, unabhängig davon, was dies für andere bedeutet.

Ich habe das Recht zu erwarten, dass die Unverletzlichkeit des menschlichen Körpers
nach dem Tode respektiert wird.

Ich habe das Recht, meine Individualität zu bewahren
und meiner Entscheidungen wegen auch dann nicht verurteilt zu werden,
wenn diese in Widerspruch zu den Einstellungen anderer stehen.

Ich habe das Recht, von fürsorglichen, empfindsamen und klugen Menschen umsorgt zu werden,
die sich bemühen, meine Bedürfnisse zu verstehen und die fähig sind,
innere Befriedigung daraus zu gewinnen, dass sie mir helfen, meinem Tode entgegenzusehen.

Ich habe das Recht, in Frieden und Würde zu sterben.

Anne Busche und Johann-Christoph Student, Hannover 1986

Jahreswechsel

2. Januar 2012

Wir hoffen, dass alle unsere Leser, Besucher und Kunden

den Jahreswechsel gut verbracht haben

und wünschen ein durch Liebe, Kraft und Glaube getragenes Jahr 2012.

Besinnliche Weihnachten

24. Dezember 2011

Wir wünschen allen Besuchern und Lesern
eine besinnliches Weihnachtsfest.

Jedem Menschen…

die Kraft, die er benötigt…
ausreichend Stärke, um dem Schmerz auszuhalten…
Genügend Weitsicht, um den Lichtstreif – der eines Tages wieder erstrahlt – entdecken zu können…
Mitmenschen mit Herzenswärme und Geduld…